Interessengemeinschaft Ökologische Beschaffung, Schweiz
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Ökologische Beschaffung
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Bauen

Mit der Beachtung ökologischer Kriterien bei der Beschaffung im Baubereich kann viel beeinflusst werden. Vor allem die Auswahl der Materialien und der Umgang mit Boden, Luft und Wasser spielen eine grosse Rolle.
Auf der Web-Site von eco-bau sind verschiedene Merkblätter und Empfehlungen zu finden. Der Verein eco-bau setzt sich für eine gesunde und ökologische Bauweise ein, bei der sowohl die Aspekte Wohlbefinden / Gesundheit als auch Baustoffe / Bauweise berücksichtigt werden. Weiter können Neubauten nach den Kriterein von
Minergie-eco
zertifiziert werden. Dabei gilt es einerseits den Energiebedarf des Gebäudes klein zu halten und andererseits Kriterein betreffend Ökologie und Gesundheitsschutz zu erfüllen. Informationen zum Thema Holzwerkstoffe sind auch unter www.urwaldfreundlich.ch , WWF zu finden.

Ein weiteres Hilfsmittel ist natureplus, ein Qualitätszeichen für umweltgerechte, gesundheitsverträgliche und funktionelle Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände. Damit werden Produkte ausgezeichnet, die für die Gesundheit unbedenklich, umweltgerecht hergestellt und funktionell einwandfrei sind.
Die Organisation ecowork informiert über bauen und renovieren, Garten oder Bauhygiene mit ökologischem und gesundheitlichen Hintergrund. Die "Genossenschaft Information Baubiologie" befasst sich mit Baubiologie und unterhälte eine Adressliste rund ums Thema Bauen, Leben und Umwelt.

In der Planungsphase eines Gebäudes oder einer Anlage werden die Weichen gestellt, wieviel Energie (Wärme, Elektrischer Strom) in Betrieb benötigt werden wird. Auf den Punkt Energieverbrauch ist ein besonderes Augenmerk zu legen, da die Energiekosten noch lange nach dem Bau berappt werden müssen. ( siehe auch Gebäudebewirtschaftung/Energie)


Bauen zur Minimierung des Reinigungsaufwands

Um den Aufwand zur Reinigung eines Gebäudes zu minimieren lohnt es sich bei der Wahl der Materialien bereits an den Unterhalt zu denken. Je nach Art und Beschaffenheit kann nämlich auf eine chemisch belastende (Unterhalts-)Reinigung verzichtet werden oder die Flächen lassen sich mit Mikrofasern reinigen.

Die Reinigungs- und Unterhaltsintensität ist von vielen Faktoren abhängig, so zum Beispiel von:

  • der Farbe
  • der Intensität der Beanspruchung
  • der Musterung
  • dem erwünschten Glanzgrad
  • der Produktequalität
  • der Oberflächenbehandlung
  • der Art der Chemikalie

Planungsgrundsätze:

  • Schmutzschleusen einplanen und gut bemessen
  • Schwarze, helle, glänzende und unifarbene Oberflächen sind heikel (in Kratzspuren lagern sich Schmutzpartikel ab, die optisch gut wahrnehmbar sind)
  • Grobkörnige Putze sind Staubfänger und aufwändig in der Reinigung
  • Lasuren auf wenig beanspruchten Holztäfern lassen sich einfacher renovierend
  • Spezielles Augenmerk auf Bodenbeläge (reinigungs- und unterhaltsintensiv)

Anforderung an den Unterhalt von Bodenbelägen

Beläge Laufende Reinigung Erneuerung der obersten Schicht
Keramik, Klinker   Einfach Nicht erforderlich
Tonplatten   Einfach, falls kleine Poren Nicht erforderlich
Kunst- und Natursteine Einfach, falls kleine Poren Nicht erforderlich
Versiegelte Kunststoff-, Linol- und Parkettböden   Einfach Aufwändig und umweltbelastend
Unversiegelte Kunststoff- und Linolböden Einfach Nicht erforderlich, regelmässige Wischpflege
Geölte Parkette Einfach Nicht erforderlich, gelegentliches partielles Nachölen
Textile Bodenbeläge Einfach, Flecken- und Kaugummi-Entfernung sowie Grundreinigung aufwändig Nicht möglich


Weitere Informationen zur Gebäudereinigung


weitere Links:
Minergie

Energie Schweiz




Ökologisch Bauen






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